Romy Camerun

Biografie

Romy Camerun, in my book, is an extremely knowledgable artist, a great singer and a very charismatic person. I have only one word for Miss Camerun: She´s the greatest.“
Clark Terry

„… a charismatic singer…“
Vivienne Schweitzer, New York Times 2014

 



 

„Romy Camerun ist eine Stilistin ersten Grades…Vor allem aber hat sie eine Stimme, die den wunderbaren Scatgesang einer Ella Fitzgerald ebenso sicher beherrscht wie die melodische Phrasierung einer Billie Holiday und dennoch über ein eigenes Timbre und vokale Nuancierungen besitzt, um nicht epigonal zu erscheinen… Man muss den Hut ziehen vor so viel Jazzkunst.“
Wolfang Sander FAZ, 2011

 

Die leidenschaftliche und vielseitige Musikerin blickt mittlerweile auf eine lange, erfolgreiche Karriere zurück und ist international als herausragende Jazzsängerin bekannt. Ob auf Konzerten mit ihrer Band oder als Solistin am Piano: Sie begeistert ihr Publikum mit ihrer unverkennbaren, berührenden Stimme und ihrem virtuosen, kreativen Scatgesang. Die charismatische Sängerin versteht es ihr Publikum in den Bann zu ziehen und für ihr musikalisches Programm zu begeistern. Dabei führt sie ihre Zuhörer mit viel Esprit und Humor durch den Abend und lässt sie an ihrer Begeisterung für den Jazz teilhaben.

In ihrer ersten Band „Madrugada“ sang Romy Camerun bereits als Schülerin, gewann früh diverse Nachwuchspreise und war schließlich Semi-Finalistin der „Thelonious Monk International Jazz Vocal Competition“ in Washington, D.C. Ihr Weg führte sie nach Los Angelos, in die Niederlande, Schweiz, Griechenland,

Italien, Bosnien und in die Türkei. Sie arbeitete mit exzellenten Musikern wie Clark Terry, Benny Golson, Bob Lanese, Ack van Royen, Herb Geller, Charly Antolini, Al Porcino, Charlie Mariano, Peter Herbolzheimer, Ed Kröger, Ulli Beckerhoff, Paul Heller, J. A. Keller, Frank Delle und Zülfü Livanelli.

So vielseitig wie ihre Stimme ist ihr musikalisches Wirken. Sie hegt eine ebenso große Liebe zur Big Band wie zur Theater Musik und ist offen für multikulturelle Einflüsse. So spielte erfolgreich mit diversen Big Bands, wie der Downtown Big Band oder den Big Bands des HR, NDR und WDR. Ihre Leidenschaft fürs Theater verwirklichte sie gemeinsam mit dem Regisseur Mirko Borscht in Produktionen am Theater Bremen und dem Maxim Gorki Theater in Berlin. Ihre Offenheit gegenüber multikulturellen Einflüssen zeigte sie zuletzt in der Aufführung der Rumi Suite in Istanbul.

1994 nahm sie ihre erste eigene CD „Bridges“ auf. Zwei weitere CD’s entstanden aus der Zusammenarbeit mit Ed Kröger und seinem Quartett 1999 „ What´s New“ und 2001 „ Movin´ On“. 2002 erschien „Walking Rivers“ und im Jahr 2016 kehrt sie zurück zu ihrer frühen Begeisterung für Monk und nahm ihre erste Live-CD im Sendesaal Bremen auf.

Heute lebt sie in Bremen und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, an der Folkwang Hochschule Essen und an der Fachhochschule Osnabrück. Darüber hinaus ist sie auf diversen Workshops innerhalb und außerhalb Deutschlands als Dozentin gefragt.

„Romy Camerun is a first-class jazz stylist  Above all she has  a voice that masters the wonderful scat singing of an Ella Fitzgerald as safely as the melodical phrasing of Billie Holiday and still possesses it´s  own timbre and tinge not to sound imitative. Respect in front of jazzartistry like this.“
Wolfang Sander FAZ, 2011

 

The passionate and versatile musician by now looks back at a long und successful career and is internationally known as an outstanding jazz vocalist. Wether on concerts with her band or as a soloist on the piano: she enthuses her audience with her distinctive and touching voice and her virtuosic, creative scat singing.The charismatic singer truly knows how to fascinate and inspire her audiences. She guides her auditors with esprit and humor through the evening and invites them to share her enthusiasm for jazz.

In her first band „ Madrugada“ she already sang as a scholar, she won several awards for young talents, was a semi-finalist in the „ Thelious Monk Competition“ in Washington D.C. Her travels leaded to Los Angeles,to the Netherlands, Switzerland, Greece, France, Finnland, Italy, Bosnia, Hungary and more. She worked with excellent musicians like Clark Terry,  Benny Golson, Ack van Royen, Herb Geller, Charlie Antolini, Charlie Mariano,Peter Herbolzheimer, Ed Kröger, Uli Beckerhoff, Jörg Achim Keller, Frank Delle, Burcu Karadag and Zülfü Livaneli.

As colorful  as her voice is the variety of her crafts. She loves to perform with Big Bands( NDR, HR, Big Band Bremen, Glenn Miller Orchestra a.o.), gives solo concerts, worked with composer, vocalist, lyricist, director and author Zülfü Livaneli performing his „Rumi-Suite“  on the Jazzfesival in Istanbul, works as a theater musician in several productions of director Mirko Borscht at the Goethe Theater Bremen and the Maxim Gorki Theater in Berlin.

In 1994 she recorded her first CD „Bridges“ . Two more CD´s were produced in cooperation with trombonist Ed Kröger and his Quartett: „ What´s New“  in 1999 and „Movin`On“ in 2001. 2002 she recorded her album „ Walking Rivers“ and 2016 she returned to the scene with her live CD recorded in „ Sendesaal“ Bremen.

Today Romy Camerun lives in Bremen and teaches jazz vocals at the music conservatory in Hannover ( Hochschule für Musik, Theater und Medien),  Essen ( Folkwang Hochschule Essen) and in Osnabrück( Institut für Musik Osnabrück) and is a demanded teacher for workshops in and out of Germany.

Termine

Jazzworkshop

Erlangen
Egloffstein'scher Palais
15 APR Samstag

„Der Auftrag“

Berlin
Maxim Gorki Theater
19:30-
24 APR Montag

NordWest Big Band

Oldenburg

12 MAI Freitag

„Die Schutzbefohlenen”

Bremen
Goethe Theater
20:00-
25 JUN Sonntag

„Der Auftrag“

Berlin
Maxim Gorki Theater
19:30-
8 JUL Samstag

Diskografie

Fotos

Videos

Presse

Frankfurter Allgemeine, 24.1.2011

Eine Mischung aus Ella, Billie und Clifford

Und eine Stimme wie eine Trompete: Romy Camerun im Frankfurter Jazzkeller

Wenn die Kollegen staunen und das breite Publikum keine große Notiz davon nimmt, hat die Musikszene ein trügerische Lob parat: „Musician’s Musician“. Die Eingeweihten schnalzen mit der Zunge, die Öffentlichkeit fragt eher: Louis wer? Im Jazz allerdings gilt der „Musiker für Musiker“ als hohe Auszeichnung. Von anderen Jazzmusikern geschätzt zu werden, aber kein Popstar geworden zu sein bedeutet für die Szene, seine Kunst bewahrt und sich nicht an den Kommerz ausgeliefert zu haben. Romy Camerun gehört wohl auch zur Kategorie „Musician’s Musician“. Denn wer sich jetzt bei ihrem Konzert mit ihrem Trio im Jazzkeller umschaute, der blickte in viele bekannte Gesichter von Jazzmusikern, die nicht mit der Sängerin die Bühne teilten, sondern im Publikum standen und zuhörten. Dass das Konzert zudem so gut besucht war, spricht für die Kennerschaft der Klientel im Keller. Man wusste, wer da auf der Bühne stand und wurde nicht enttäuscht. Romy Camerun aus Dorsten in Westfalen hat seit den Achtziger Jahren mit vielen internationalen Jazzgrößen zusammengearbeitet.

Sie hat in vielen Ländern Europas und in Amerika gearbeitet und sich intensiv als Dozentin an vielen nationalen und internationalen Ausbildungsstätten um den Jazznachwuchs gekümmert. Glücklich muss sein, wer ihren Unterricht genossen hat. Denn Romy Camerun ist eine Stilistin hohen Grades, die über eine fantastische Gesangstechnik verfügt und im übrigen auch eine imponierende Persönlichkeit darstellt, die weiß, wie wichtig Bühnenpräsenz ist. Vor allem aber hat sie eine Stimme, die den wunderbaren Scatgesang einer Ella Fitzgerald ebenso sicher beherrscht wie die melancholische Phrasierung einer Billie Holiday und dennoch genügend eigenes Timbre und vokale Nuancierungen besitzt, um nicht epigonal zu erscheinen. Außerdem zeigt sie etwa mit dem alten Count Basie-Hit „Going to Chicago“, dass sie auch im Blues über enorme Strahlkraft verfügt.

Viele Jazzinstrumentalisten haben ihre Agilität und melodische Freiheit von der Phrasierungskunst großer Sänger und Sängerinnen abgehört. Vokalisten wiederum – und nicht nur die Paradebeispiele Al Jarreau oder Bobby McFerrin – haben sich an großen Instrumentalisten orientiert und eine stupende Technik des Improvisierens im Bebop-Idiom entwickelt. Romy Camerun scheint darin eine unerreichte Meisterschaft erlangt zu haben. Wenn sie „I’ll Remember April“ singt, dann wird in den aberwitzigen Saat-Chorussen daraus sofort eine Reverenz an den grandiosen, viel zu früh verstorbenen Trompeter Clifford Brown, der mit seinen Hochgeschwindigkeitsphrasen alle anderen Interpreten auf seinem Instrument das Fürchten gelehrt hat. Romy Camerun ist ein Intonationswunder, aber wie sie die ausgehalten Schlusstöne ihrer Songs verschleift, in drei Sekunden mit variabelsten vokalen Finessen noch einmal die ganze Geschichte einer Ballade, etwas Thelonius Monks „Ask me Now“, verdichtet, ist schlicht phänomenal. Man muss den Hut ziehen vor so viel Jazzkunst.

Wolfgang Sandner

Kontakt

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